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Idee und Sinn des Taufwaldes

das Bild zeigt eine Familie, die einen Baum pflanzt

Einmal im Jahr haben die katholischen und evangelischen Eltern beider Gemeinden, deren Kinder in diesem Jahr getauft wurden, gemeinsam die Gelegenheit, bei einem ökumenischen Fest einen Baum zu pflanzen – für jedes Kind oder jede Familie einen.

Mit den Kindern wachsen auch die Bäume, und manche Kinder hüten ihren eigenen Taufbaum.

Da kann mit den Kindern und Bäumen auch der Glaube an den Schöpfer und der gute Umgang mit seiner Schöpfung wachsen.

Und somit auch der ökumenische Gedanke.

Nach dem Motto: „Ökumenisches Handeln durch ein ökumenisches Projekt“.

Taufwaldgeschichte

Der Findling auf diesem Bild kennzeichnet den Eingang des Taufwaldes

Gründung: 1994 durch die Initiatorin und Mitbegründerin Frau Susan Blasius

 

Es gibt seit dem 03.11.1994 einen Gestattungsvertrag zwischen der Stadt Münster und den beiden Roxeler Kirchengemeinden über die Nutzung des Taufwaldes.

Die Fläche des Taufwaldes beträgt ca. 11.000 m2 und ist eine ehemalige Abraumhalde mit Aushub, der beim Autobahnbau angefallen war.

Das Gelände liegt in der Nähe der Autobahnkapelle an der Autobahnraststätte Münsterland Ost (A1 Richtung Osnabrück).

Ein Findling kennzeichnet den Eingang des Taufwaldes.

 

Die weiterführende Organisation erfolgte durch Frau  König und Herrn Wolfgang Haunschild.

Heute kümmert sich ein ökumenisches Team um die Organisation des Taufwaldes.

Zu pflanzende Bäume

Angepflanzt werden heimische Laubbaumarten, z.B. Eiche, Linde, Esche, Kirsche, Ulme, Birke, Erle und verschiedene heimische Straucharten.

 

Erkennungszeichen

Das Bild zeigt den Holzbaum, auf dem namentlich alle Täuflinge erfaßt wurden.

In den vergangenen Jahren ist einiges geschehen.

Viele Bäume sind in den Jahren gepflanzt und gepflegt worden.

So mancher Baum hat sich selbst angepflanzt und Kyrill hat einiges mit sich genommen.

Die Bäume sind mit Bändern oder Schildern markiert, so dass die Familien sie auch wiederfinden.

 

Verloren geht aber kein Name!

Verzeichnet sind alle auf einem kleinen Baum, gebastelt aus Holz, der regelmäßig sein Quartier wechselt, von der kath. Kirche St. Pantaleon zur ev. Nicolaikirche und zurück.

 

Dialogpreis 2008

Dialogpreis 2008 in Form einer Skulptur

Am 10. Januar 2009 verlieh das Bistum Münster und „Kirche + Leben“ der katholischen und evangelischen Gemeinde Roxel für ihr ehrenamtliches Engagement den „Dialogpreis für gute Taten 2008“ in Form einer Skulptur und eines Geldbetrages von 500 €.

 

Begründung der Jury:    Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung, praktischer Glaube.

 

Die Taufe ist mehr als ein einmal stattfindendes Fest.

Sie markiert den Beginn einer Liebesgeschichte Gottes mit jedem einzelnen Menschen.

Die Roxeler Idee hilft Kindern und Erwachsenen, diese einzigartige Verbundenheit wahrzunehmen – im Pflanzen und Pflegen eines Baumes.

Zudem ein Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung und Zeugnis des ökumenischen Taufbekenntnisses.

 

Die Skulptur wurde von den Mönchen der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede entworfen und in der Kunstschmiede des Klosters gefertigt.

 

Abgebildet ist die Urkunde des Dialogpreises.

Taufwaldteam / Ansprechpartner

Der Schaukasten auf dem Foto informiert über den Taufwald.

 

Familie Baumeister

         

02534-9112

Familie Francke

02534-645950

Familie Fürst

02534-972766

Familie Giebel

02534-65118

Familie Jung

02534-8528

Familie Nord

Familie Lammerding

02534-581010

.

Weitere Ansprechpartner:

 

Kath. Kirchengemeinde St. Pantaleon

    

Frau Schäperklaus

        

02534-7970

Ev. Kirchengemeinde Roxel

Frau Giesen

02534-311

Stadtförster

Herr Menke