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Orgel in der Nicolai-Kirche in Roxel

Bild der Orgel in der Nicolai-kirche
Orgel in der Nicolaikirche (3)

Im Jahr 1968 erwarb die evangelische Kirchengemeinde Roxel ein Positiv mit 5 Registern und einem – geteilten – Manual, das im Jahr 1960 vom Orgelbauer Gustav Steinmann in Vlotho zunächst für die Epiphaniasgemeinde gebaut worden war.

Im Jahr 1988 stellte die Firma Berliner Orgelbau Karl Schuke in der katholischen St. Lamberti-Kirche in Münster eine zweimanualige Orgel als Interimsinstrument auf. Als dann die geplante, große, viermanualige Orgel für die St. Lambertikirche fertig war, kaufte zum Dezember 1989 die evangelische Kirchengemeinde Roxel diese Interimsorgel für die Nicolai-Kirche als Ersatz für das vorhandene Positiv, das nach Hannover-Bemerode gegeben wurde.

Die jetzige Orgel in der Nicolai-Kirche hat 646 Pfeifen und neun Register mit einem Subbassregister.

Seit 1990 gibt es in der Nicolai-Kirche Orgelkonzerte.

Die Orgel wurde auch bekannt durch das so genannte Roxeler Orgelbüchlein des Komponisten, Verlegers und Musikwissenschaftlers Tilo Medek. Das Roxeler Orgelbüchlein entstand zwischen 1988 und 1992; es enthält 18 Stücke für Orgel. Tilo Medek wurde am 22. Januar 1940 in Jena geboren. Trotz seiner Probleme mit dem Regime erhielt er seine musikalische Ausbildung in der DDR, wurde aber 1977 zusammen mit Rolf Biermann ausgebürgert. Tilo Medek starb am 3. Februar 2006 in Duderstadt.

 

Der Tonumfang des ersten Manuals ist von C bis g'".
Die fünf Register sind:
1.    Gedackt       8'
2.    Prinzipal       4'
3.    Oktav           2'
4.    Quinte          11/3'
5.    Mixtur III       1'

Der Tonumfang des zweiten Manuals ist von C bis g'".
Die vier Register sind:
1.    Rohrflöte     8'
2.    Spitzflöte     4'
3.    Waldflöte     2'
4.    Terz             13/5'

Der Tonumfang des Pedals ist von C bis f', im Register Subbass mit 16'

Es gibt vier Nebenregister:
1.        Manualkoppel II/I
2.        Pedalkoppel I/P
3.        Pedalkoppel II/P
4.        Tremulant
Die Orgel hat mechanische Schleifladen.

Quellen:
1 Orgelmagazin (www.orgelmagazin.de 2012)
2 Helmut Müller: Die neue Orgel
3 Eigene Aufnahme (Doris Runte)

 

Orgel im Matthias-Claudius-Haus in Albachten

Bild der Orgel im Matthias-Claudius-haus in Albachten
Orgel im Matthias-Claudius-Haus in Albachten (3)

Im Jahr 1981 erhielt das neu gebaute Matthias-Claudius-Haus in Albachten seine Orgel.

Die Orgel wurde von dem Orgelbauer Alfred Führer in Wilhelmshafen gebaut. Die Disposition hatte Prof. Dr. Martin Lindow entworfen.

Die Orgel ist aus Kiefernholz gebaut, der Prospekt besteht aus drei Flachfeldern und einem Seitenturm1,2.

 

Der Tonumfang des Manuals ist von C bis g'".
Die sechs Register sind:
       Gedackt         8''
       Prinzipal         4'
       Rohrflöte        4'
       Nasard           2 2/3'
       Oktave           2'
       Mixtur III         1'

Der Tonumfang des Pedals ist von C bis f', im Register Subbass mit 16'

Es gibt eine Manual-Pedalkoppel (I/P)

Die Orgel hat mechanische Schleifladen.

 Quellen:
1 Orgelmagazin (www.orgelmagazin.de, 2012)
2 Alfred Führer Orgelbau, Wilhelmshaven: Jahrbuch 1981 (Privatdruck)
3 Eigene Aufnahme (Ulrich Poth)

 

 

 

Organisten(innen)

Herr Blüthner

Herr Wülfing