Evangelische Kirchengemeinde Roxel - Albachten - Bösensell  Sitemap | Suche | Impressum

Ringelpiez und KVP

Wer erinnert sich nicht daran:
Eine Erzieherin ruft die Kinder zusammen, ein akustisches Signal ertönt und alle versammeln sich in einem Kreis mit kleinen Stühlchen, um gemeinsam zu singen, zu erzählen und Fingerspiele zu machen.
Der "Stuhlkreis" ist seit jeher ein Synonym für "Kindergarten". Lange schon sitzen wir nicht mehr auf Stühlen, sondern auf dem Fußboden, auf dem Teppich oder auf Sitzkissen und der Name hat sich mittlerweile in „Morgenkreis“ verwandelt. Aber die Runde, in der Rituale, Lieder und Gemeinschaft erlebt werden, die gibt es immer noch.
Aber wie findet man Themen, Lieder und Spiele, die fast 100 Kindern gefallen? Und wie ernst nehmen wir die Partizipation, in der die Kinder sich in ihre eigenen Angelegenheiten einmischen dürfen?
Und wie gehen wir damit um, wenn ein Kind uns in einer Befragung sagt: „Ich habe seit drei Jahren jeden Morgen den Singkreis mitgemacht, ich hatte noch nie Lust dazu, ich bin froh, wenn ich nicht mehr hingehen müsste!“ ?
Wie schaffen wir es, in bald sechs Gruppen einen Fingerspiele Fundus zu haben, den alle kennen? Und wie geben wir die alten Melodien und Spiele in guter Tradition an die nächste Generation weiter?
Und was ist mit unserem Grundsatz nach Maria Montessori, dass die Kinder sich am besten entwickeln können, wenn sie ihre Tätigkeit, die Zeit, den Ort und den Partner frei wählen können?
Diesen Fragen haben wir uns an Planungstagen, in Teamsitzungen und an einem Elternabend gewidmet. Mit Hilfe einer Methode aus unserem Qualitätsmanagement, dem KVP, haben wir unsere Singkreise unter die Lupe genommen. Das alte Modell ist nicht mehr zeitgemäß und pädagogisch fraglich. Die Aussage: „Das haben wir doch schon immer so gemacht!“ gibt uns Anlass, genauer hinzuschauen.
Bei dem "Kontinuierlichen Verbesserungs-Prozess“ geht es darum,
1. den Ist-Zustand genau unter die Lupe zu nehmen,
2. ein Problem klar zu benennen,
3. nach praktischen Lösungen zu suchen und diese dann
4. wieder zu überprüfen, um sicher zu stellen, dass die Neuerung auch wirklich eine Verbesserung darstellt.
So befinden wir uns gerade in der Phase des Ausprobierens und gestalten die Singkreise in freiwilliger Form, mal in kleinen, mal in großen Gruppen, mit und ohne die Kinder unter drei Jahren, suchen nach neuen Formen der Vermittlung von Ritualen und Gemeinschaftserlebnissen und befragen die Kinder, was ihnen am meisten Freude bereitet hat.
Am Ende werden wir Lösungen entwickelt haben, die den Kindern gerecht werden, Freude machen und die alten Lieder nicht in Vergessenheit geraten lassen!

Max und Moritz gingen in einen Laden und wollten für 10 Cent sooooo eine lange Mettwurst haben.

 

 

Max und Mortiz mit einer Mettwurst

Für 10 Cent sooooo eine lange Mettwurst?
Die haben wir nicht.
Max und Moritz streiten sich.

Onkel Fritz steckt Max und Moritz kopfüber in die Kiste

Da kommt der Onkel Fritz
und steckt sie in die Kist‘!
Max und Moritz gar nicht dumm,
drehen die Kiste einfach um.

Max und Moritz

Heissa, heissa, heissassa -
Max und Moritz sind wieder da!
Heissa, heissa, heissassa -
Max und Moritz sind wieder da!

In diesem Sinne:

Heissa und eine gute Zeit wünscht die KATHI Franko