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Was eine Erzieherin im Homeoffice macht ...

…das werde ich in dieser Zeit häufig gefragt. Und gerne gebe ich darauf Antwort: Neben der Notbetreuung, die wir einigen unserer Kita-Familien zur Verfügung stellen, arbeiten viele Kolleg*innen von zuhause aus. Sie schreiben Bildungsdokumentationen, füllen die Portfolio-Mappen der Kinder, telefonieren mit den Eltern, überarbeiten unsere Tischgebete und erstellen neue Gebetsbüchlein. Sie verteilen (Oster)Post an die Kitakinder, lesen endlich mal in Ruhe einen Artikel aus einer Fachzeitschrift, nehmen an Onlinefortbildungen teil, vervollständigen Beobachtungs- und Sprachstandsfeststellungsbögen und halten sich auf dem Laufenden, wann sie wieder zur Arbeit kommen können und beobachten mit Spannung, wie es mit den Kitas in diesen Zeiten weitergeht.
Schön sind die Rückmeldungen der Eltern dazu, wie wichtig wir für die Familien sind. Kinder schreiben uns Karten und malen uns Bilder, Eltern berichten von Kindern, die morgens aufstehen, ihre Jacke nehmen und sagen: „So! Und jetzt aber wieder Kita!“
In Kontakt zu bleiben, ist in diesen Tagen wichtig. So halten wir die Eltern per Mail auf dem Laufenden über die neusten Bestimmungen und Richtlinien, erarbeiten Ideen für die Vorschulkinder und schicken immer wieder Post oder telefonieren mit den Kindern und ihren Familien.

Bild von Tüten, die an einer Schnur hängen.

Zu Ostern hatten wir uns eine besondere Aktion für Albachtener Familien überlegt. Wir haben über 200 Briefe in kleinen Tüten rund um das Kindergartengelände gehängt. Darin befand sich die Ostergeschichte mit Mitmachaktionen und ein Rezept für ein Pfannenbrot mit folgendem Hinweis: „Backt das Brot, so könnt ihr, wie die Jünger es getan haben und wie es tausende von Menschen beim Abendmahl immer wieder tun, daran denken, dass Gott immer bei uns ist. Und besonders spürbar dann, wenn wir gemeinsam essen und trinken. Wenn dies viele Albachtener*innen tun, feiern wir ein bisschen ZUSAMMEN Ostern!“

Gute Wünsche auf das Pflaster gemalt.

Zudem haben wir die Menschen aufgefordert, uns Grüße mit Kreide auf die Steine vor der Kita zu malen. Ein wunderbar buntes Bild ist über die Ostertage entstanden, was wochen-lang sichtbar blieb, weil kein Regen es weggeschwemmt hatte.
Ich habe viele Familien rund um den Kindergarten und das Matthias-Claudius-Haus getroffen, die sich an den Aktionen und der Verbundenheit gefreut haben. Aus diesem Grund geben wir das Osterbrotrezept auch gern weiter mit der Einladung, das Brot zu backen und im Herzen verbunden zu sein mit den Mitgliedern unserer Gemeinde, den Großen und Kleinen unseres Kindergartens und den Gläubigen überall auf der Welt, die Trost und Kraft darin finden, gemeinsam das Brot zu essen und zu teilen, wie Jesus es uns gezeigt hat.
Grüße von Herzen sendet euch und Ihnen die KATHI Franko

 

 

Osterbrotrezept aus der Pfanne

Zutaten     für 8 kleine Brote

300 Gramm Weizenmehl, auch Vollkorn möglich;
1 Teelöffel Backpulver,
1 Prise Salz,
1 Esslöffel Sonnenblumenöl,
200 Milliliter Wasser,
Zucker nach Belieben!

Du kannst es auch ohne Zucker und mit mehr Salz backen, aber zum Osterfrühstück
sollte das Brot süß sein, so süß, wie das Paradies, das Leben und die Auferstehung.

Zubereitung

Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Zu einem glatten, weichen Teig verrühren.
10 Minuten ruhen lassen.
Eine beschichtete Pfanne erhitzen. Teig in etwa 8 Portionen teilen und diese nach-
einander in etwas Öl bei mittlerer Hitze von beiden Seiten ausbacken.
Der Teig ist recht klebrig, u.U. also einfach einen Löffel Teig nehmen, in die Pfanne
geben und beim Wenden mit dem Pfannenwender platt drücken.