Evangelische Kirchengemeinde Roxel - Albachten - Bösensell  Sitemap | Suche | Impressum

Roxel ist ein Stadtteil im Westen der Stadt Münster in Westfalen mit ca. 8000 Einwohnern.

 

Bis zur Eingemeindung 1975 war Roxel eine eigenständige politische Gemeinde.

 

Roxel grenzt im Norden an den Stadtteil Nienberge, im Osten an den Stadtteil Gievenbeck,

im Süden an die Stadtteile Mecklenbeck und Albachten und im Westen an den Kreis

Coesfeld mit den Gemeinden Havixbeck und Senden-Bösensell.

 

Die Stadtrandlage hat dazu geführt, dass Roxel ein begehrter Wohnort geworden ist.

Trotz vieler Neubaugebiete findet man hier aber immer noch große Bauernschaften

mit viel Acker- und Weideland.

 

Berühmteste Tochter von Roxel ist Annette von Droste-Hülshoff, die 1797 auf Schloß Hülshoff,

das damals zu Roxel gehörte, geboren wurde. Erst durch die Gebietsreform kam 1975 das

Schloß Hülshof nach Havixbeck.

 

Die evangelische Kirchengemeinde in Roxel umfasst heute ca. 1700 Gemeindemitglieder.

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Nicolaikirche / Pfarrhaus

auf dem Bild ist die Nicolaikirche zu sehen
Nicolaikirche

1965 wurde mit der Planung und anschließend mit dem Bau der Nicolaikirche und dem Pfarrhaus begonnen.

Aber schon 1976 mussten die desolaten Flachdächer saniert werden.

Schon nach weniger Jahren waren diese stufenförmig angeordneten Flachdächer wieder undicht und wurden 1986 durch Dächer mit Gefälle ersetzt.

Außerdem wurden noch der Turm und ein zweigeschossiger Anbau mit zwei Räumen für die Jugendarbeit an die Nicolaikirche angebaut.

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1989 stiftete der damalige Kirchbauverein eine zweite Glocke für den Turm.

Zum Guß der Glocke fuhr eine große Abordnung der Gemeinde nach Gescher, um bei diesem Ereignis dabei zu sein.

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Erst im Frühjahr 2012 hat sich die Ansicht des Pfarrhauses erneut verändert.

Im Zuge erforderlich gewordener Renovierungsarbeiten wurden die Balkone abgerissen und das Gebäude erhält z.Z. einen Wärmedämmputz.

 

das Bild zeigt das Pfarrhaus mit dem Pfarrbüro
Pfarrhaus mit Pfarrbüro

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Innenraum der Nicolaikirche

Auf dem Bild sieht man den Innenraum der Kirche von der Tür aus gesehen.

Wenn man den Kirchenraum betritt schaut man auf die drei Prinzipalien der Kirche: links der Taufstein, in der Mitte der Altar und rechts die Kanzel.

Diese Prinzipalien wurden aus Baumberger Sandstein von dem Bildhauer Prof. Karl Ehlers aus Heidenoldenburg bei Detmold geschaffen.

Pfarrer Diethelm Rhönisch (von 1963 - 1974 Pfarrer in Roxel) war maßgeblich am Bau der Nicolaikirche und an der Gestaltung des Innenraumes beteiligt.

Das Bild zeigt den Taufstein.

Der  Taufstein  wird durch eine sich windende Schlange gebildet, die mit ihren quadratischen Augen den Betrachter in ihren Bann zieht.

Die Schlange als Sinnbild des Bösen, die durch den Tod Jesu besiegt wurde.

Der Getaufte hat durch die Taufe einen Anteil an diesem Sieg.

Das Bild zeigt den Altar.

Die langgestreckte, schwere Platte des  Altars  ist so gearbeitet, dass sie fast leicht wirkt, indem ihre Negativform die Positivform der sie tragenden starken Pfeiler aufnimmt und weit über die Pfeiler hinausragt.

Der Altar will in dieser Formgebug den Brückenschlag von Gott zu uns Menschen versinnbildlichen.

 

Das Bild zeigt die Kanzel.

Die  Kanzel  stellt in abstrakter Form einen Baum dar, der das Wachsen im Glauben darstellen soll.

Auch lassen die spitzen Gebilde eine andere Deutung zu. Sie wirken wie Kristalle. Das Wort Gottes, das hier gepredigt wird, soll "klar wie ein Kristall" sein

Wie Pfarrer Röhnisch es zum Ausdruck brachte: "Zupackend, treffend und konstruktiv."

  • Bild 1 zeigt das Relief mit der Kreuzigungsszene.
  • Bild 2 zeigt die Piéta.

Zwei  Steinreliefe  aus Baumberger Sandstein, die ursprünglich aus Roxeler Bauernschaften stammen, hängen rechts und links vom Altar an der Altarwand.

1981 wurde das erste restauriert und an die Altarwand angebracht.

Es stellt die Kreuzigung Christi dar. Unter dem Kreuz stehen Maria und Maria Magdalena. Am Fuß des Kreuzes windet sich eine Schlange.

Dieses Relief stammt vom Hof Rettig (an der Straße nach Albachten).

 

 

 

 

 

  

 

 

Zwei Jahre später (1983) folgte das zweite, ältere Relief.

Es handelt sich um eine um 1770 geschaffene Piéta aus der Rokkokozeit, die die Karfreitagthematik fortsetzt.

Dieser Bildstock stammt vom Hof Weerling (am Ortsrand in Richtung Tilbeck).

 

 

Das Bild zeigt das Holzkruzifix.

Im Rahmen der von der Gemeinde viele Jahre getragenen Polenhilfsaktion fand im Frühjahr 1982 eine Verkaufsausstellung des polnischen Holzschnitzers Henryk Zegadlo in den Räumen der Nicolaikirche statt.

Das 1,20 m große  Holzkruzifix , das den über den Tod triumphierenden Christus darstellt, hängt heute an der Längswand neben dem Taufstein und wurde auf der Ausstellung erworben.

Das Bild zeigt die Glasfenster in der Altarwand.

Die  Fenster  in unterschiedlichen Grau- und Blautönen wurden von der Glasmalerin Kathinka Anczykowski aus Münster geschaffen.

Diese Fenster befanden sich ursprünglich in den Abstufungen des Daches, wurden aber nach dem Umbau des Daches in die Außenwände eingebaut.

Das Bild zeigt die Orgel.

Die  Orgel  steht an der Ostseite des Kirchenraumes (gegenüber der Altarwand).

1989 konnte das Instrument erworben werden. Die Orgel diente vorher als Interimsorgel der St. Lamberti-Gemeinde in Münster.

Sie stammt aus der Orgelwerkstatt Schuke in Berlin.

Weitere Informationen zur Orgel finden sie hier ...